Frühe C/C++-Compiler:
BDS-C 1979 CP/M compiler
Leor Zolman (BDS-C und Small-C waren die Ahnen aller späteren CP/M und MSDOS C
Compiler, damals existierte ein 8080 zu 8086-Translator-Programm, mit dessen
Hilfe solche Übersetzungen relativ einfach zu bewerkstelligen waren )
Small-C für den
Intel 8080
von Ron Cain, erschien in der Mai
1980 Ausgabe des
Dr. Dobb's Journal in Source Code und wurde als
Public
Domain Software veröffentlicht. Small-C war ein
retargetable compiler. Small-C zu portieren erforderte nur den back-end
Code generator und die Library an den Ziel-Prozessor und das
Ziel-Betriebssystem anzupassen. Er erzeugte Assemblercode, der dann von einem
Assembler in Maschinencode gewandelt wurde. Dezember 1982 verbesserte Version in Dr. Dobbs.
MSDOS C-Compiler:
Lattice C 1982 Lifeboat
Associates MSDOS,
Microsoft C 1.0, (andere
Quellen berichten Microsoft C 2.0) basierte auf
Lattice C,
und war Microsoft's
erstes C Produkt in 1983, der Compiler war nicht
K&R
C compatibel
Microsoft C 1.0 1983, C 3.0 war der erste weit verbreitete und recht brauchbare
MSDos-C-Compiler (1985)
(mit diesem Compiler erfolgte damals die Masse der Entwicklungsarbeit), C
5.0 war der erste mit 'huge
memory model' (Arrays
größer 64 KB)
Borland Turbo C 1987
MSDos
Microsoft Quick C 1987
MSDOS
Datalight C, 1987 entwickelt von
Walter Bright, später in Zorland, dann Zortech C umbenannt
Zorland/Zortech C
Walter Bright 1988 C++
MSDOS-Computer (Clones aus Taiwan konnte man schon 84/85 beziehen und waren
sehr viel günstiger als die Originale, selbst
die Coprozessoren waren sehr viel günstiger und mit minimalem Zeitverzug
zu haben. Die Rechner waren damals sehr beliebt):
IBM-PC (zuerst Intel 8088 mit 4,77 MHZ) 1981 mit
Cassettensystem.
Später wurden ein oder zwei interne Floppy Laufwerke üblich
IBM-PC XT März 1983 8088 Prozessor
mit interner Harddisk
286 -AT 1984 zuerst 6 MHz, später 8 MHz erstmals
real-time clock. 1985
folgte die 287 FPU
80286 -XT September 1986 Prozessor: 80286 mit langsamer Harddisk Die 6 MHz Version war schneller als 8 MHz AT Modelle wegen zero wait state memory.
Die erste Version des 386 wurde 1985 (386DX) ausgeliefert. Die 16 MHz
Version (zuerst 12MHZ) kostete 299 USD
in >100er Mengen. Die FPU
80387 erschien 1987 (ebenso
387SX) und hatte in den ersten Versionen (an die man nur über
Beziehungen kam, als Entwickler bekam man Vorab-Muster) viele Bugs, die
es zu umschiffen galt (bei Preisen, die recht hoch lagen). Zugegeben
verschwanden diese Bugs dann recht schnell , als die Produktion anlief.
Die Entwicklung der Grafik-Fähigkeiten früher Rechner war entscheidend für
das Nbody-Problem:
- Silicon Grafics war eine der ersten Firmen, die Rechner mit
Grafik-Fähigkeiten entwickelt und gefertigt hatten. Gegründet wurde das
Unternehmen durch
Jim Clark im November 1981 unter
kalifornischem Recht und im Januar 1990 nach
Delaware
verlegt. Das Unternehmen verwertete Clarks Verfahren zur beschleunigten
Darstellung dreidimensionaler Bilder mittels spezialisierter Soft- und
Hardware, sogenannter geometry pipelines. Ab 1982 stellte SGI
Grafikterminals her, ging aber später zu anderen Geschäftsfeldern über. SGI
initiierte die
OpenGL-Spezifikation und ist Mitglied des Architecture Review Board von
OpenGL. Noch heute ist OpenGL eine registrierte Marke des Unternehmens.
- Ab 1981/1982/1983 stellten verschiedene Firmen grafikfähige Terminals und
Karten für unterschiedliche Bussysteme her, unter anderem für das
ECB-Bussystem (auch meine Firma) und das in den USA verwendete S-100
Bussystem.
- Der IBM-PC wurde normal mit der MDA-Karte ausgeliefert. MDA unterstützt
ausschließlich die
Textdarstellung mit 25 Zeilen mal 80 Zeichen.
- CGA (Color Graphics Adapter, ursprünglich auch Color/Graphics
Adapter oder IBM Color/Graphics Monitor Adapter) war die erste von
IBM im Jahr 1981
eingeführte farbfähige
Grafikkarte und der erste Farbgrafikkarten-Standard für den
IBM PC. Sie war damals rund 1000 DM
teuer, von ihrer Leistung aber für einen professionellen Computer
unzureichend: die Auflösung mit 320 × 200 Bildpunkten wurde von den
Konkurrenzgeräten übertroffen (Victor
Sirius:
800 × 400 Bildpunkte), der 320×200-Bildpunkte-Modus war mit vier Farben für
Spiele nicht gut geeignet, und der 16-Farben-Modus besitzt eine selbst für
Heimcomputer ungenügende Auflösung. Zugriffe auf den Bildspeicher erzeugen
im 80 × 25 Textmodus Bildstörungen in Form von Schnee.
- Die EGA(enhanced
grafics adapter)-Grafikkarte wurde 1984/1985 unter dem Namen HR (high
reolution)-Grafik-Adapter
auf den Markt gebracht (mit 64 Kilobyte
Grafikspeicher 640X350). In der Folge boten aber auch immer mehr andere Firmen
EGA-Karten an. Ab 1987 boten andere Hersteller EGA-Karten mit größerer
Leistung an, meistens mit weitaus mehr Leistung als der
IBM-EGA-Standard.
- Video Graphics Array (VGA) ist ein
Computergrafik-Standard, der bestimmte Kombinationen von Bildauflösung
und Farbanzahl (Farb-Bit-Tiefe)
sowie Wiederholfrequenz definiert und 1987 von
IBM eingeführt
wurde. Die die VGA-typische
Videoauflösung betrug 640×480 Pixel. Dieser Standard hielt sich danach
für einige Jahre und wurde von verschiedenen Firmen erweitert (u.a. TSeng
ET-3000, später ET-4000). Da selbst 640x480 für NBody-Probleme eine zu
geringe Auflösung darstellte, gab es verschiedene
Hardware/Software-Erweiterungen, die höhere Auflösungen boten.
Geschichte des
Mikroprozessors siehe hier.